Wie Essen, Darm und Stimmung zusammenhängen. Was wir essen, beeinflusst nicht nur unseren Körper, sondern auch unsere Stimmung, Energie und
unser Wohlbefinden. Stressessen, schnelle Snacks oder Soulfood?
In diesem Monat geht es um Essen, Bauchgefühl und mentale Gesundheit und darum, wie eng Körper und Psyche eigentlich verbunden sind.
Sei wieder dabei und tausche dich über deine Erfahrungen, Gedanken und Fragen aus.
Guten Abend,
Mir fallen beim Thema Essen folgende Themen ein, die ich „lecker“ finde:
Liebe Grüsse
bke-Kira
Hi Feline,
vielen Dank, dass du deine Gedanken so offen mit uns teilst.
Du hast bereits einschlägige Erfahrung mit Ernährungsumstellung und den positiven Auswirkungen auf dein Wohlbefinden und dein Psyche gemacht. Ich kann sehr gut nachvollziehen, und danke, dass du diesen Aspekt mit in die Themenwoche einbringst, wie herausfordernd es sein kann, sich gesund zu ernähren, insbesondere in schwierigen Zeiten.
Ich finde die Verbindung zwischen Ernährung und Psyche wirklich faszinierend.
Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und Tipps, wie ihr mit den Herausforderungen umgegangen seid, die mit Essgewohnheiten und emotionalem Essen verbunden sind?
Ich freue mich auf eure Beiträge.
Lieben Gruß.
bke-Fritzi
Hi zusammen,
ich musste mich schon viel mit diesem Thema beschäftigen, weil ich sehr viele Allergien und Unverträglichkeiten habe. Von einer Darm-Hirn-Achse habe ich noch nie gehört, aber darüber werde ich mal noch ein bisschen was lesen.
Was ich früher viel gemerkt habe, als ich noch nicht diese Tests gemacht hatte, da war ich immer müde und ich konnte mich nicht konzentrieren und hatte eigentlich Dauerbauchweh. Manchmal habe ich dann einfach nichts gegessen, nur um die Bauchschmerzen zu vermeiden, aber damit ging es mir dann auch schlecht, weil irgendwann hat man keine Kraft mehr, keine Muskeln und das schlägt dann auch sehr auf die Psyche.
Nachdem ich die Testergebnisse bekommen habe, musste ich komplett meine Ernährung umstellen und habe mich seitdem viel damit beschäftigt. Seitdem bin ich alles andere als müde, das war das erste was mir aufgefallen war und ich bin wacher und hatte auch mehr Lust darauf Dinge zu unternehmen, weil ich mehr Energie hatte, die Bauchschmerzen sind nur noch wenig, wenn ich eben mal was falsches esse.
Ich merke aber beispielsweise auch unabhängig von den Unverträglichkeiten, dass mich viel Zucker unruhig macht und auch oft schnell wieder Heißhunger und das halte ich dann oft nicht gut aus psychisch und das löst manchmal auch Krisen aus. Andererseits macht Zucker manchmal auch ruhiger… Ich merke auch, dass zu viel Kaffee mir nicht guttut. Ich bin eh ein sehr unruhiger Mensch und zu viel macht dann manchmal sogar Herzrasen und Panik. Es ist aber auch viel Arbeit, wenn man viel selbst kochen und backen muss und die Kraft dazu habe ich beispielsweise nicht immer.
Ich esse leider sehr sehr gerne Eis oder Schokolade. Da merke ich auch, gerade in Kombi mit Kaffee, dass mich das manchmal richtig pusht und aus einem Tief rauszieht, aber meistens sinke ich ein paar Stunden danach dann noch tiefer als ich es vorher war. Trotzdem ist es schwer anders zu handeln. Ich versuche auf meine Ernährung zu achten und versuche gesunde Lebensmittel zu essen und schaue, dass das, was ich esse wenig Zutaten hat oder mache dann meine Gerichte selbst, ohne diese Zusätze. Es ist schwer, aber andererseits habe ich ja wenig Alternativen.
Was mich zurzeit dabei am meisten beschäftigt ist, dass man von Zucker und so Seelentrösteressen gefühlt abhängig wird. Bis vor ein paar Monaten habe ich das nicht so gebraucht und ich hatte feste Essensroutinen, aber in den letzten Monaten war ich ziemlich schwer depressiv und in Krisen und habe dann nur noch gegessen, um zu überleben, egal was. Und seitdem kann ich mit den Süßigkeiten nicht mehr aufhören und das ärgert mich ziemlich. Vor allem, weil ich das bis vor einem Jahr echt nicht so gebraucht habe. Und das stresst mich, weil ich mich dadurch nicht mehr so frei fühle und unabhängig. Zucker und Junk-Food macht sehr wohl sehr abhängig. Also das ist meine Erfahrung.
Also ich glaube schon, dass mein Stresslevel auch etwas mit meiner Ernährung zu tun hat. Ich fühle mich auch besser, wenn ich weiß, ich habe mich gut ernährt. Also das gibt nicht nur dem Körper ein gutes Gefühl, sondern auch der Seele.
Was ich aber noch gern erwähnen möchte ist, dass man es mit Depressionen aber oft nicht schafft sich gesund zu ernähren, weil man die Kraft dazu nicht hat sich gesundes Essen selbst zu machen und Junk-Food geht einfach schneller und macht wenig Arbeit. Und lieber Junk als nichts. Was dann natürlich den Kreislauf noch verstärken kann.
So, das waren meine Gedanken dazu.
Liebe Grüße
Feline
Hallo liebe Forumis,
angeregt durch die Idee einer Userin hier, möchte ich mit euch in diesem Monat über ein spannendes Thema sprechen. Es geht um Ernährung und ihre Wirkung auf die psychische Gesundheit.
Wusstet ihr, dass das, was wir essen, nicht nur unseren Körper beeinflusst, sondern auch unsere Stimmung, unsere Energie und unser allgemeines Wohlbefinden?
Ein faszinierender Aspekt dieser Verbindung ist die Darm-Hirn-Achse. Vielleicht habt ihr davon schon einmal gehört? Sie bildet den direkten Kommunikationsweg zwischen unserem Gehirn und unserem Darm. Ja, richtig gehört!
Euer Bauch hat tatsächlich Einfluss auf eure Stimmung.
Neueste Forschungen zeigen, dass ein gesunder Darm positive Bakterien produziert, die unsere psychische Gesundheit fördern können. Studien zeigen sogar, dass eine ausgewogene Ernährung das Risiko für Depressionen und Angstzustände senken kann.
Stellt euch vor, ihr habt einen langen Tag hinter euch. Ihr seid müde und gestresst.
Was greift ihr als Erstes? Vielleicht Chips und Süßigkeiten?
Das ist natürlich verlockend. Aber wisst ihr, dass solche Lebensmittel oft nur kurzzeitig „Glückshormone“ freisetzen und uns danach noch müder fühlen lassen können? Das liegt daran, dass sie schnell verdauliche Zucker enthalten, die uns einen kurzen Energieschub geben, aber dann zu einem schnellen Abfall führen.
Auf der anderen Seite gibt es Lebensmittel, die langanhaltende Energie liefern und unsere Stimmung stabilisieren können. Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und Nüsse sind nicht nur nährstoffreich, sondern enthalten auch viele Vitamine und Mineralstoffe, die wichtig für unser Gehirn sind.
Diese Nahrungsmittel helfen, die Konzentration zu verbessern und Stress abzubauen.
Was sind eure Erfahrungen mit Ernährung und Stimmung?
Habt ihr vielleicht sogar schon positive Veränderungen bemerkt, nachdem ihr eure Essgewohnheiten umgestellt habt?
Glaubt ihr, es gibt einen Zusammenhang zwischen dem, was ihr esst, und eurem Stresslevel?
Ich freue mich auf eure Beiträge.
Lieben Gruß.
bke-Fritzi